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Terminal Nord: Kölns zweites Bahn-Terminal für den kombinierten Verkehr

Mit Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland hat die HGK im Kölner Norden ein neues Terminal für den kombinierten Verkehr errichtet. Die Umschlaganlage liegt verkehrsgünstig in der Nähe der Autobahn-Anschlussstelle Köln-Niehl (A1/A57) und ist Teil des Industrieparks Nord, der auf dem Gelände einer ehemaligen Raffinerie entsteht.
Das Terminal Nord dient dem Umschlag von Containern, Wechselbrücken und Sattelaufliegern vom Lkw auf die Bahn und umgekehrt. Es ergänzt das Bahn-Terminal Eifeltor im Süden Kölns. Vorgesehen sind zwei Module. Die erste Baustufe des Moduls A wurde im Juni 2015 eröffnet. Sie umfasst fünf Umschlaggleise mit einer Nutzlänge von rund 300 Metern und einen Containerkran. Aktuell können hier rund 42.000 Ladeeinheiten (67.000 TEU) pro Jahr umgeschlagen werden. Die zweite Baustufe, die bis Ende 2018 realisiert werden soll, sieht die Verlängerung der Gleise auf 700 Meter und einen zweiten Kran vor. Die Kapazität wird dadurch auf 93.750 Ladeeinheiten (150.000 TEU) erhöht.
Je nach Bedarf kann die Anlage künftig bis zu einer Umschlagkapazität von 250.000 Ladeeinheiten (400.000 TEU) pro Jahr ausgebaut werden.

 

Kerndaten des KV-Terminals Köln-Nord (im Endausbau)

Größe des Terminals m²: 152.000
Anzahl der Gleise: 9
Nutzbare Gleislänge: Bis zu 700 Meter
Anzahl der Kräne: 6
Anzahl der Abstellplätze TEU: 2.052 (1 über 3)
Anzahl der Abstellplätze für Gefahrengut TEU: 168
Anzahl der Abstellplätze für Sattelauflieger: 56
Max. Kapazität Endausbaustufe ca. 250.000 LE (400.000 TEU) pro Jahr
Umschlagleistung (Endausbau) in Ladeeinheiten (bzw. TEU) pro Jahr
• Modul A: 10 Züge/Tag 130.000 LE / 208.000 TEU
• Modul B: 9 Züge/Tag 120.000 LE / 192.000 TEU

 

Plan KLV-Terminal Köln Nord

Luftbild KLV-Terminal Köln Nord

Terminal Nord: Flyer 2012

 

Godorfer Hafen: Ausbau des Entlastungshafens

Die HGK beabsichtigt, den Hafen in Köln-Godorf zu erweitern. Durch den Bau eines trimodalen Containerterminals im Kölner Süden wird die Wirtschaft in der Region gestärkt. Straßen und Umwelt werden entlastet, weil mehr Güter mit den klimafreundlichen Verkehrsträgern Binnenschiff und Bahn transportiert werden können. Außerdem wird der innerstädtische Lkw-Verkehr deutlich reduziert, weil Betriebe aus dem Kölner Süden ihre Containerfracht nicht mehr zum Niehler Hafen im Norden der Stadt transportieren müssen. 

 

www.hafenerweiterung.de